Vermögen Thomas Hässler

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Thomas Jürgen „Icke“ Häßler (* 30. Mai 1966 in West-Berlin) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler. Die größten Erfolge des Mittelfeldspielers waren der Weltmeistertitel 1990 und der Europameistertitel 1996 .

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Häßler, der mit dem Fußballspielen bei Meteor 06 Berlin begann, wechselte 1979 zu den Reinickendorfer Füchsen und 1984 zum 1. FC Köln. Er hatte 149 Spiele (17 Tore) für die Rheinländer absolviert, bevor er nach der WM 1990 in Italien für eine Ablösesumme von 15 Millionen Mark von Juventus Turin verpflichtet wurde. Nach nur einem Jahr wechselte er dann für umgerechnet 14 Millionen Mark zur AS Rom in die italienische Hauptstadt.

1994 kehrte er für eine Ablösesumme von sieben Millionen Mark zum Karlsruher SC in die Bundesliga zurück und wurde damit zum Rekord-Neuzugang des KSC. 1998 stieg er jedoch mit dem Verein ab.

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Nach 118 Spielen und 28 Toren für den KSC wechselte Hässler zu Borussia Dortmund. Dort hatte er meist nur einen Platz auf der Ersatzbank, da seine Position bereits von Andreas Möller besetzt war und er sich mit dem damaligen Dortmunder Trainer Michael Skibbe überwarf.

Ab 1999 spielte er für den TSV 1860 München. Mit Hässler wurden die Münchner in der Bundesliga-Saison 1999/2000 Vierter, scheiterten dann aber an der Qualifikation für die Champions League. In 115 Ligaspielen für 1860 München erzielte Hässler 21 Tore und bereitete 32 weitere vor. 2003 wurde sein Vertrag aus Kostengründen nicht verlängert.

Im August 2003 unterschrieb Hässler einen Vertrag beim SV Austria Salzburg in Österreich. Seine Karriere als aktiver Fußballer beendete er am 22. August 2005 mit einem Abschiedsspiel in Köln. Zu einem All-Star-Team gehörten Toni Schumacher, Jürgen Kohler, Hans-Peter Lehnhoff, Lothar Matthäus, Thomas Berthold und Birgit Prinz. In seiner Zeit in der Bundesliga absolvierte Hässler 400 Spiele und erzielte dabei 68 Tore.

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1987 nahm er mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft an der Militärweltmeisterschaft in Italien teil und belegte den zweiten Platz. In der deutschen Nationalmannschaft spielte Hässler zwischen August 1988 und Juni 2000 101 Mal und erzielte dabei elf Tore.

Aufgrund seiner Leistung bei der Europameisterschaft 1992 wurde Hässler zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt. 1996 spielte er in allen sechs Spielen, als Deutschland bei der Europameisterschaft triumphierte.

Sein wohl wichtigstes Tor erzielte er am 15. November 1989 in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1990 beim 2:1-Sieg gegen Wales im Müngersdorfer Stadion. Dieses Ziel ebnete den Weg zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft und ermöglichte damit der Nationalmannschaft den Weltmeistertitel; Er spielte auch die komplette Saison im Finale in Rom.

Thomas Hässler spielte auch bei der WM 1994 . Dort sorgte eine Szene im Viertelfinale für Aufsehen, als Hässler einen Sturzkopfball gegen den bulgarischen Offensivspieler Jordan Letchkov verlor, der zum 2:1-Siegtreffer für Bulgarien führte und das Turnier gegen die Deutschen ausschied. Das Foto dieser Szene hat heute mitunter Kultstatus, nicht zuletzt wegen des deutlichen Größenunterschieds zwischen den beiden Spielern.

Mit 101 Länderspielen ist Hässler einer der wenigen Spieler, der 100 oder mehr Spiele für den DFB absolviert hat. Gemeinsam mit Jürgen Klinsmann war er deutscher Rekordspieler bei Europameisterschaften (je 13 Spiele), bis ihn Philipp Lahm bei der EM 2012 mit 14 Spielen überholte (Diesen DFB-Rekord hält mittlerweile Bastian Schweinsteiger mit 18 Einsätzen bei Fußball-Europameisterschaften ).

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Aufgrund der häufigen Verwendung des Wortes Icke, Berlinerisch für Ich, erhielt Häßler beim 1. FC Köln von Pierre Littbarski den Spitznamen Icke.

Seine Ehe machte Schlagzeilen, als 1860 der Münchener Manager Edgar Geenen entlassen wurde, weil er eine Affäre mit Hässlers Frau Angela hatte. Thomas und Angela Häßler, die zusammen drei Kinder haben, trennten sich Ende 1999.

Andreas Häßler, der ältere Bruder, der ebenfalls Fußballprofi werden wollte, starb 1980 im Alter von 17 Jahren an Leukämie. Sein jüngerer Bruder Sascha spielte beim 1. FC Köln in der Amateurklasse.

1996 gründete Häßler zusammen mit Mario Lehmann und Magnus Söderkvist das Münchner Musiklabel „MTM Music“, das inzwischen geschlossen wurde.

Zeitweise war er auch Kuratoriumsmitglied der Jugendfußballstiftung, die im Jahr 2000 von Jürgen Klinsmann, weiteren Nationalspielern und den Dozenten des Fußballlehrer-Sonderlehrgangs gegründet wurde.

Darüber hinaus ist Hässler Berater der Kölner Sport Humanagement GmbH.

Im Februar 2016 nahm Hässler mit anderen ehemaligen Sportlern an der VOX-TV-Sendung Ewige Helden teil; er wurde zuerst eliminiert. Ab März 2016 war er prominenter Kandidat in der RTL-Show Let’s Dance. Gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Regina Luca schied er nach der fünften Runde aus. Während der Fußball-Europameisterschaft 2016 nahm Thomas Hässler an der Aktion „SWR1 Mein Europameister“ teil. Im Januar 2017 nahm er an der 11. Staffel von I’m a Celebrity Holt mich hier raus! teilgenommen und den vierten Platz belegt.

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Das Nettovermögen von Thomas Hässler liegt derzeit bei 4 Millionen Euro.

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