Thomas Bartu Krankheit

Thomas Bartu Krankheit

Mit Mittelpunkt 60 (2012) ist Thomas Bartu jener „älteste Jungunternehmer“ in München-Schwabing. Dort betreibt er eine kleine, feine Eisdiele. Seinen beruflichen Traum kann er sich jedoch erst gerecht werden, nachdem er sich von seinem Schuhimperium rechnerunabhängig hat.

Thomas Bartu wurde denn „Münchner Schuhkönig“ vertraut. Seine Sammlungen in Besitz sein von zu den erfolgreichsten in Deutschland. Er hat solo in München sieben Filialen und jettet um die ganze Welt. Ihm gelingt eine Traumkarriere, dennoch er lebt nur pro sein Kaufhaus. Erst denn seine Frau ihn mit dem gemeinsamen Kind verlässt, merkt er, dass Arbeit nicht die Gesamtheit ist und riskiert vereinigen radikalen Wandel. Er steigt aus dem Schuhgeschäft und verkauft die Gesamtheit. Dann erinnert er sich an seine heimliche Liebe: Eiskreme, eine Leidenschaft, die jener kleine Junge aus Siebenbürgen nie verloren hat. In einem Alter, in dem andere in Rente möglich sein, wagt er es, seinen Eistraum wahr werden zu lassen. Er ging nebst Eisweltmeister Sergio Dandolo in die Lehre und eröffnete schließlich eine kleine Eisdiele in München-Schwabing.

Thomas Bartu Krankheit
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Mit 42 Jahren hatte Thomas Bartu sieben Schuhgeschäfte, eigene Kollektionen und mehr denn hundert Mitwirkender. Heute ist er 68 und hat ein besonderes Münchner Eiskreme entwickelt. Damit will er nun die Stadt erobern – nicht zuletzt im Winter.

Welches nach sich ziehen gute Schuhe und gutes Eiskreme verbinden? Sie zeugen gute Laune. Thomas Bartu ist heute Morgiger Tag ziemlich gut gelaunt. Es ist von kurzer Dauer nachher elf, er hat ohne Rest durch zwei teilbar seine Bio-Eismanufaktur in jener Schwabinger Wilhelmstraße eröffnet. Bartu sitzt vor einem Espresso, die dunkelgraue Baskenmütze frech nachher hinten gedreht. „Gleichsam dachte ich, ich gehe mit 42 in Rente“, sagt er mit einem charmanten Lächeln. “Nun, das hat zwei Monate gedauert.”

Seinen nur zwei Monate dauernden Vorruhestand erhielt er 1988, denn er sein Schuhgeschäft samt Familiennamen an dies Münchner Schuhhaus Tretter verkaufte. Heute ist Thomas Bartu 68 Jahre altbacken und hat allgemeingültig nicht vor, mit jener Arbeit aufzuhören. Eine andere Sache ist. Bartu hebt noch einmal ab.

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Sein neuestes Projekt sieht derzeit aus wie ein riesiges Weihnachtspaket. Die Totenkiste steht vor dem Lenbachhaus, und wenn nicht Montag ist und dies Museum und dies dazugehörige Restaurant „Ella“ geschlossen nach sich ziehen, verkaufen die Mitwirkender von „Ella“ Bartus dort Bio-Eiskreme aus 16 großen, glänzenden Edelstahltöpfen. Bartu ließ den Kiosk von einem Fachbetrieb in jener Nähe von Brescia herstellen. “Ich stelle nur die Infrastruktur für das Eis zur Verfügung”, sagt er unaufdringlich. Doch hinten steckt noch viel mehr.

Jener Künstler Daniel Man hat ein Malkonzept mit dem Titel „Eiskreme, Eisbaby“ entwickelt. Sämtliche vier solange bis sechs Wochen verwandelt er den Eiskiosk in ein neues Kunstwerk. Zuerst war die Schachtel schwarz, dann tauchten weiße Linien uff, es entstand eine bunte geometrische Komposition, dann hieß es plötzlich „Künstler sind gemein und roh, respektieren weder sich selbst noch andere“. Und jetzt ein überdimensionales Weihnachtspaket.

“Man muss dem Museum Anerkennung zollen, dass es das gewagt hat”, sagt Bartu. Es ist nicht sein erstes Eiskiosk-Projekt, dennoch dies erste, dies tatsächlich funktioniert und dies mit so prominenter Unterstützung wie dem Lenbachhaus. Immer wieder hat er Visionen, seine Leidenschaft pro ein „Münchner Eiskreme“ in jener Stadt zu verteilen.

In Schwabing stand ein kleines Trafohäuschen, dies er zu einem Eiskiosk umbauen wollte. Und am Holzplatz im Glockenbachviertel steht ein historisches Urinal, wo er seine kalten Kreationen zur Verfügung stellen wollte. Allerdings daraus ist bisher nichts geworden. “Wenn man anfängt, offizielle Anfragen zu stellen, hat man ein Problem”, sagt er. Sein Urinal-Projekt wird demnächst vor Gerichtshof landen, weil er die strengen Auflagen jener Stadt nicht billigen will. Die Thematik liegt uff Eiskreme.

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Mit seinem künstlerischen Kiosk-Projekt hingegen will er „irgendwas einleiten“. Da ist zum Sichtweise die Partie Kuffler, pro die Bartu große Mengen seines „Münchner Eises“ liefert – ans Seehaus und ans Spatenhaus. Gleichwohl Michael Käfer hat Bartus-Eiskreme in seinem Feinkost-Sortiment. Thomas Bartu will weitere Kioske zusammensetzen lassen und in jener Nähe des Seehauses, in jener neuen Fußgängerzone an jener Sendlinger Straße und ja: warum nicht nicht zuletzt am Marienhof bestimmen? “Den Kiosk würde ich dort notfalls selbst betreiben, das kann ich den Bürgermeister nicht wirklich verlangen”, sagt er, und Lachfältchen zusammenfügen sich um seine braunen Augen.

Thomas Bartu geht es nicht mehr drum, wieder so weithin zu sein wie weiland. Heute lebt er wie geschmiert seine Leidenschaften, seine vielen zündenden Ideen. Weiland verkaufte er seinen Namen zusammen mit den sieben Schuhgeschäften und dem bunten Logo. Er hat Tag und Nacht unnachsichtig gearbeitet, von 1972 solange bis 1988 ein kleines Imperium aufgebaut.

Jener erste Laden in jener Leopoldstraße, wo vier Jahre zuvor nebenan dies „Bräuhaus zur Brez’n“ eröffnet hatte, war ohne Rest durch zwei teilbar mal 20 Quadratmeter weithin. Schon nachher zwei Jahren machte er mit dem Kaufhaus eine Million Mark Umschlag. In Französische Republik, Spanien und vor allem Italien kaufte er nicht nur freche, modische und ausgefallene Schuhe, er entwarf nicht zuletzt immer wieder neue Modelle. So irgendwas hatte München weiland noch nicht gesehen. Bartu wurde demnächst zu einem Synonym pro schicke Mode, und die Menschen, die durch die Stadt gingen, trugen die unverwechselbaren durchsichtigen Plastiktüten in Bartus Farben. Er war jener Schuhkönig von Schwabing.

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Erst denn Frau und Kind ihn verlassen, merkt er, dass Arbeit nicht die Gesamtheit ist und riskiert vereinigen radikalen Wandel. Er steigt aus dem Schuhgeschäft und verkauft die Gesamtheit. Dann erinnert er sich an seine heimliche Liebe: Eiskreme, eine Leidenschaft, die jener kleine Junge aus Siebenbürgen nie verloren hat.

In einem Alter, in dem andere in Rente möglich sein, wagt er es, seinen kühnen Eistraum zu verwirklichen. Er ging nebst Eisweltmeister Sergio Dandolo in die Lehre und eröffnete schließlich eine kleine Eisdiele in München-Schwabing.

Meist ist er gut gelaunt in seinem vollgepackten Laden und tüftelt an neuen Sorten wie Mango Lassi, Birnensorbet oder Salted Caramel.

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„Brigitta Ashoff, die Autorin von Lebenslinien, hat mit dem Lichtspiel aus einem alten Geschäftsmann eine sympathische geometrische Figur jener Zeitgeschichte gemacht, und dies mit viel Einfühlungsvermögen. Die Dreharbeiten vor 5 Jahren waren pro mich ein Erlebnis, von dem ich wird noch heftige Menstruationsblutung in guter Retraumatisierung bleiben.

meine Wenigkeit fühle mich bisher gut solange bis sehr gut. Die Parkinson-Krankheit hat sich in mein Leben eingeschlichen, dennoch ich kämpfe nicht, es gibt Schlimmeres.

Eismachen ist immer noch meine Leidenschaft und wenn die Kunden mein Eiskreme mögen und ich hierfür gelobt werde, macht dies meinen Job zu einem täglichen Vergnügen.”

Thomas Bartu Krankheit
In einem Alter, in dem andere in Rente möglich sein, wagt er es, seinen kühnen Eistraum zu verwirklichen. Er ging nebst Eisweltmeister Sergio Dandolo in die Lehre und eröffnete schließlich eine kleine Eisdiele in München-Schwabing.
Mit seinem künstlerischen Kiosk-Projekt hingegen will er „irgendwas einleiten“. Da ist zum 

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