Reinhold Messner Vermögen

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Reinhold Andreas Messner (* 17. September 1944 in Brixen, Südtirol) ist ein italienischer Extrembergsteiger, Abenteurer, Buchautor, Museumsgründer und ehemaliger Abgeordneter des Europäischen Parlaments (Verdi Grüne Vërc).

Reinhold Messner auf der Frankfurter Buchmesse 2017
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Messner ist einer der berühmtesten Bergsteiger der Welt. 1978 erreichten er und Peter Habeler als erste Menschen den höchsten Gipfel der Erde ( Mount Everest , 8848 m ) ohne Hilfe von Flaschensauerstoff. Messner bestieg als erster alle 14 Achttausender (1970–1986, jeweils ohne Flaschensauerstoff). Er war auch der erste, der alleine einen Achttausender bestieg ( Nanga Parbat 1978) und zwei Jahre später war er der erste, der den Mount Everest alleine ohne Flaschensauerstoff bestieg. Außerdem war er 1986 der Zweite, der alle Gipfel der Seven Summits in der „Messner“-Version (mit Puncak Jaya) bestiegen hatte. Außerdem durchquerte er die Antarktis (1989/1990 mit Arved Fuchs), Grönland (1993) und die Wüste Gobi (2004).

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Messner wuchs mit seinen acht Geschwistern auf – Helmut (1943), Günther (1946–1970), Erich (1948), Waltraud (1949), Siegfried (1950–1985), Hubert (1953), Hansjörg (1955). ) und Werner ( 1957) – in Villnöss in Südtirol. Die Eltern waren der Lehrer Sepp Messner (1917-1985) und Maria Messner, geb. Troi (1913-1995). Heute lebt er in Meran und im Juli/August oft auf seinem denkmalgeschützten Schloss Juval am Eingang zum Schnalstal im Südtiroler Vinschgau. Im Bergdorf Sulden am Ortler züchtet er Yaks und betreibt das Restaurant in einem renovierten Bergbauernhof, den Yak und Yeti eingerichtet haben. Er unterhält auch das Messner Mountain Museum. Seine zweite Heimat ist München.

Messner studierte Vermessungswesen an der Universität Padua. Er unterrichtete ein Jahr lang Mathematik an einer Mittelschul.

Reinhold Messner Vermögen
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Seit den 1990er Jahren hat Messner sein bisweilen extremes Handeln und seine Planungen ausführlich und öffentlich reflektiert. Das hat ihn, wie viele Extremsportler, zu einem gefragten Trainer bei Managerseminaren gemacht. 1992 gründeten Messner und Herbert Henzler, der damalige Deutschland-Chef von McKinsey, einen Verein für deutsche Top-Manager, die Similauner (benannt nach dem Berg Similaun), für Bergtouren, Skiabfahrten und Fachvorträge.

Messner war von 1972 bis 1977 mit Uschi Demeter verheiratet. Aus seiner Verbindung mit Nena Holguin stammt eine Tochter. Am 31. Juli 2009 heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin, die Wiener Textildesignerin Sabine Stehle, mit der er drei Kinder hat. 2020 wurde die Ehe geschieden. Am 28. Mai 2021 heiratete er seine dritte Frau Diane Schumacher (damals 41), aus Luxemburg und wohnhaft in München.

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politische Aktivität
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Messner engagiert sich seit den 1980er Jahren für den Umweltschutz; Er war unter anderem ein offener Befürworter der 1983 vom späteren Grünen-Europaabgeordneten Alexander Langer eingebrachten Alternativliste für das andere Südtirol. Messner selbst wurde 1999 als parteiloser Kandidat der Grünen Südtirols ( Verdi Grüne Vërc ) für fünf Jahre ins Europäische Parlament gewählt. Vom 20. Juli 1999 bis 19. Juli 2004 vertrat er dort die Italienischen Grünen (Federazione dei Verdi). Daraufhin bewarb er sich um eine Wiederwahl bei den bayerischen Grünen, wurde dort aber nicht als Kandidat angenommen. Im Frühjahr 2012 setzte er sich im Vorfeld einer Volksabstimmung für den Ausbau des Münchner Flughafens ein.

Ötzi finden
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Im September 1991 war Messner zufällig mit Hans Kammerlander auf der Ötzi-Fundstelle, zwei Tage nachdem die deutschen Bergwanderer Erika und Helmut Simon aus Nürnberg die mumifizierte Leiche aus der Jungsteinzeit im Eis des Similaun-Gletschers in den Ötztaler Alpen entdeckt hatten.

Reinhold Messner Vermögen
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Am 8. Mai 1978 stand Reinhold Messner zusammen mit Peter Habeler auf dem Gipfel des Mount Everest. Sie waren die ersten Menschen, die dies ohne die Verwendung von zusätzlichem Sauerstoff taten. Vor diesem Aufstieg war umstritten, ob dies ohne gesundheitliche Folgen überhaupt möglich sei. Messner und Habeler kletterten im Rahmen einer von Wolfgang Nairz geleiteten Expedition die Südroute zum Gipfel. Mit dabei war auch Reinhard Karl, der als erster Deutscher den Gipfel (mit zusätzlichem Sauerstoff) erreichte.

Zwei Jahre später, am 20. August 1980, stand Messner erneut auf dem höchsten Berg der Erde. Auch diesmal kletterte er ohne zusätzlichen Sauerstoff. Er wählte für seine Solobesteigung die Nordroute zum Gipfel, querte über dem North Col in der Nordwand zum Norton Couloir und kletterte als Erster durch diese steile Schlucht zum Gipfel. Messner wählte beim Aufstieg spontan diese Route, um den exponierten Nordostgrat zu umgehen. Vor dieser Solobesteigung hatte er keine Lager am Berg errichtet.

Reinhold Messner Vermögen
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Er sah dem Yeti und dem Tod ins Auge: Extrembergsteiger Reinhold Messner. Trotzdem hinderte ihn nichts daran, als erster Mensch alle vierzehn Achttausender der Welt zu besteigen. Reinhold Messner wurde am 17. September 1944 in Brixen, Italien, geboren. Viele kennen ihn nur als Bergsteiger, aber der Südtiroler ist auch als Forscher, Museumsgründer, Filmemacher und Yak-Züchter aktiv. Reinhold Messners geschätztes Vermögen beträgt 30 Millionen Euro.

Bodenständig angefangen
Einkünfte von Reinhold Messner
Auch ein Bergsteiger wie Reinhold Messner hat mit einem „normalen“ Beruf angefangen. In seinem Fall studierte er Landvermessung und Architektur und arbeitete gleichzeitig als Hilfslehrer. Auch im Umweltschutz engagierte er sich aktiv und wurde für die Südtiroler Grünen sogar für fünf Jahre ins Europäische Parlament gewählt. Doch schon früh hatte er eine klare Vision für die Zukunft: Er wollte Abenteurer werden. Sein Vater unterstützte ihn und nahm Reinhold schon früh mit auf Berg- und Klettertouren.

Bis 1970 machte er mit schwierigen Erstbegehungen in den Alpen auf sich aufmerksam: Erstbegehung der direkten Ortlerwand, Erstbegehung des Heiligkreuzkofel-Mittelpfeilers und der direkten Marmolada-Südwand. 1969 folgte die erste Expedition in die Anden, unter anderem mit Peter Habeler.

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