Martin Schirdewan Eltern

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Martin Schirdewan (* 12. Juli 1975 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Seit Juni 2022 ist er neben Janine Wissler Ko-Bundesvorsitzender der Linkspartei. Schirdewan ist seit November 2017 Mitglied des Europäischen Parlaments. Seit 2019 ist er Co-Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Europäischen Parlament – ​​GUE/NGL.

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Ausbildung und erstes politisches Engagement
Schirdewan studierte von 1998 bis 2003 Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und wurde 2007 promoviert. re. Pole. Promotion.

Von 2001 bis 2008 war er Redakteur der Zeitschrift Utopia ingenious der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS). Von 2005 bis 2006 war er zudem Mitglied des Sprecherrates der RLS-Stipendiaten. Von 2006 bis 2008 war er Chefredakteur von sacco & vanzetti, dem Jugendmagazin des Neuen Deutschland (ND). Ab 2008 war er Koordinator der AG Ost der Konferenz der Fraktionsvorsitzenden der Linken. 2011 wurde er Mitglied der Redaktion des Antifa-Magazins. Zeitschrift für antifaschistische Politik und Kultur des Verbandes der Verfolgten des NS-Regimes – Verband Antifaschisten (VVN).

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Mitglied des Europäischen Parlaments

Martin Schirdewan (2019)
2012 wurde Schirdewan in den Parteivorstand der Linkspartei gewählt. 2014 nominierte ihn seine Partei auf Platz 8 der Liste für die Europawahl. Die Linke gewann bei der Wahl 7,4 Prozent und damit 7 der 96 deutschen Mandate, womit Schirdewan knapp den Einzug ins Parlament verpasste. Anschließend war er bis zum 14. Januar 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Roland Claus tätig. Anschließend wechselte er nach Brüssel, wo er vom 15. Juli 2015 bis 15. November 2017 hauptamtlich die Leitung des Europabüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brüssel und des Verbindungsbüros in Athen (zunächst in Vorbereitung) übernahm.

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Nachdem der Europaabgeordnete Fabio de Masi bei der Bundestagswahl 2017 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde und damit sein Mandat im Europäischen Parlament niederlegte, rückte Schirdewan am 8. November 2017 ins Europäische Parlament auf. Wie seine Parteikollegen wurde er Mitglied des Konföderale Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke . Für die Bundestagsfraktion wurde er Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz und im Sonderausschuss Wirtschaftskriminalität, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung.

Für die Europawahl 2019 wählte Die Linke Martin Schirdewan gemeinsam mit Özlem Demirel zum Spitzenduo der Partei. Er selbst sieht seine Prioritäten im Kampf für Steuergerechtigkeit und eine faire Finanzpolitik, die Kontrolle von Konzernen und die Unterstützung der Arbeit der europäischen Gewerkschaften. Die Linke verlor bei der Europawahl 2019 Stimmen und gewann mit nur 5,5 Prozent der Stimmen 5 der 96 deutschen Sitze.

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In der neuen Legislaturperiode wählte ihn seine Fraktion, die Konföderale Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke, zusammen mit Manon Aubry, der französischen Europaabgeordneten von La France insoumise, zum Kovorsitzenden der Fraktion. Er ist außerdem Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Währung, des Unterausschusses Steuern und stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz.

Parteivorsitz
Am 25. Juni 2022 wurde er auf dem Parteitag der Linken in Erfurt mit 61,3 Prozent (341 Stimmen) der Delegiertenstimmen neben Janine Wissler zum Ko-Vorsitzenden gewählt. Stärkster Konkurrent mit insgesamt 6 Bewerbungen um dieses Amt war der sächsische Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann, der 176 Stimmen (31,6 Prozent) erhielt.

Wahlkreisarbeit
Schirdewan betreibt zwei Wahlkreisbüros in Hannover und Jena.

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Schirdewan unterstützte die Erklärung der Linken im Europaparlament, in der der russische Angriff auf die Ukraine als „eklatante Völkerrechtsverletzung ohne Wenn und Aber“ bezeichnet wurde. Dennoch stimmte er zusammen mit Özlem Demirel als einziger deutscher Abgeordneter gegen die Resolution, mit der die russische Invasion verurteilt und die Ukraine als EU-Beitrittskandidat zugelassen wurde. Grund für diese Ablehnung war nach eigenen Angaben die in der Resolution enthaltene Wende in der Außen- und Sicherheitspolitik hin zu einer Aufrüstungs- und Militärinterventionspolitik.

Schirdewan ist der Enkel des Widerstandskämpfers und ehemaligen Mitglieds des Zentralkomitees und Politbüros der SED, Karl Schirdewan. Er ist Vater eines Kindes.

Martin Schirdewan ist seit dem 25. Juni 2022 Teil der neuen Doppelspitze der Linkspartei. Auf dem Bundesparteitag in Erfurt wurden die Berliner gemeinsam mit Janine Wissler zum Führungsduo gewählt.

Eltern von Martin Schirdewan nichts bekannt.

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