Klaus Schwab Vermögen

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Klaus Martin Schwab (* 30. März 1938 in Ravensburg) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Gründer und Executive Chairman des World Economic Forum und anderer Stiftungen.
In den frühen 1930er Jahren lebten Schwabs Eltern in der Schweiz. Nachdem Adolf Hitler 1933 zum Reichskanzler ernannt worden war, suchte Jacob Schmidheiny einen Spezialisten für die Leitung seiner Turbinenfabrik in Deutschland. Schwabs Vater wurde kaufmännischer Leiter der Zürcher Maschinenbaufirma Escher Wyss AG und die Familie zog nach Ravensburg in Oberschwaben. Klaus Schwab wurde hier ein gutes Jahr vor dem Zweiten Weltkrieg geboren. Er ist katholisch aufgewachsen.

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Als deutsch-schweizerische Familie waren die Schwabs privilegiert und durften zB in den Ferien in die Schweiz reisen. Die Familie zog zurück in die Schweiz, wo Schwab die 1. und 2. Klasse der Primarschule Wädenswil Bezirk Au ZH besuchte. Später zog die Familie zurück in die Bundesrepublik Deutschland. Schwab besuchte bis zu seinem Abitur 1957 das Spohn-Gymnasium in Ravensburg.

Er studierte Maschinenbau an der ETH Zürich, wo er 1965 in technischen Wissenschaften zum Dr. sc. techn. promovierte.

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Er studierte bis 1963 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Freiburg, wo er 1967 zum Dr. rer. pol. promovierte. 1966/1967 absolvierte er ein Studienjahr an der Harvard Business School mit dem Abschluss Master of Public Verwaltung (MPA). Zurück in Europa arbeitete er bei Escher Wyss, wo er bis 1970 im Vorstand war und für die Integration in die Sulzer AG in Winterthur verantwortlich war.

1971 veröffentlichte er das Buch Moderne Unternehmensführung im Maschinenbau, in dem er darlegt, dass Unternehmen, um langfristig erfolgreich zu sein, nicht nur den Interessen der Anteilseigner, sondern aller interessierten Parteien (Stakeholder) dienen müssen. Im selben Jahr wurde er zum Professor für Unternehmenspolitik an der Universität Genf ernannt, wo er bis 2002 tätig war.

1998 gründete Schwab mit seiner Frau Hilde die gemeinnützige Schwab-Stiftung für soziales Unternehmertum.

Schwab ist Mitglied in Aufsichts- und Verwaltungsräten mehrerer internationaler Unternehmen. Er erhielt zahlreiche Orden und Auszeichnungen und ist Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Er ist außerdem Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Konferenzen.

2020 veröffentlichte er sein Wirtschaftsplanungsprojekt mit dem Titel The Great Reset mit Thierry Mallere in Buchform. The Great Reset ist auch der Name eines vom Weltwirtschaftsforum im Mai 2020 vorgelegten Vorschlags zur Wirtschaftsplanung für den nachhaltigen Wiederaufbau von Wirtschaft und Gesellschaft nach der Covid-19-Pandemie damit verbundene Wirtschaftskrise 2020-2021.

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1971 gründete er die gemeinnützige Stiftung European Management Conference , die 1987 in World Economic Forum (WEF ) umbenannt wurde. Sie bringt jährlich Führungskräfte der internationalen Wirtschaft im schweizerischen Davos zusammen, ursprünglich um über moderne Managementkonzepte zu diskutieren. Seit 1994 nehmen auch Politiker an dem Treffen teil. Klaus Schwab hat die Stiftung über die Jahre zu einer weltweit agierenden Kommunikationsplattform für Eliten aus Wirtschaft und Politik und intellektuellen Pionieren ausgebaut.

Das Jahrestreffen in Davosis wird von Globalisierungskritikern als Symbol der Machtausübung der neoliberalen Elite über die Köpfe der Betroffenen hinweg gesehen und ist immer wieder Ziel von Protesten. Schwab selbst hat 2012 das Thema Kapitalismuskritik auf die Tagesordnung gesetzt.

Das World Economic Forum organisiert außerdem weltweit Regionalkonferenzen und veröffentlicht Berichte. Das erste war der Global Competitiveness Report von 1979, den das Weltwirtschaftsforum seitdem jährlich veröffentlicht. Er berichtet über die Wettbewerbsfähigkeit der Geschäftspraxis weltweit.

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Schwabs Vater Eugen hatte Schweizer Wurzeln und wurde 1899 in Roggwil im Schweizer Kanton Bern geboren. Schwabs Großmutter väterlicherseits war Schweizerin, sein Großvater väterlicherseits stammte aus Karlsruhe, weshalb Klaus Schwabs Vater die Staatsbürgerschaft des damaligen Großherzogtums Baden erhielt und in Karlsruhe aufwuchs.

Schwabs älterer Halbbruder und sein jüngerer Bruder sind Schweizer, während er als einer der ganz wenigen in der Familie kein Schweizer Bürgerrecht besitzt. 1950 versuchte Eugen Schwab, von Deutschland aus Schweizer Staatsbürger zu werden, wofür er einen Antrag auf Anwendung einer bürgerrechtlichen Sonderbestimmung stellte, der zu einem Verfahren bis vor das Bundesgericht der Eidgenossenschaft führte. Die Richter lehnten den Antrag ab und forderten Schwabs Vater auf, das normale, kompliziertere Einbürgerungsverfahren zu durchlaufen. Dieses Fiasko ist der Grund, warum Klaus Schwab nie einen Schweizer Pass beantragt hat.

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Schwab ist seit 1971 mit Hilde Schwab aus Schaffhausen verheiratet. Das Paar lebt in der Schweiz und hat zwei erwachsene Kinder, Nicole Schwab, die 2009 das Gender Equality Project mitbegründete, und Olivier Schwab, der mit einer Chinesin verheiratet ist und das WEF-Büro in Peking leitet.

Bundespräsident Ueli Maurer hat im September 2019 im Bundesrat vorgeschlagen, dass Klaus Schwab, der seit 60 Jahren in der Schweiz lebt, gestützt auf das kantonale Bürgerrechtsgesetz das Schweizer Bürgerrecht und einen Schweizer Pass erhält. Obwohl Schwab Schweizer Eltern hat, lehnte Präsidentin Simonetta Sommaruga den Antrag ab. Medienberichten zufolge geschah dies auch aus politischen Gründen, denn Schwabs Weltwirtschaftsgipfel (WEF) war in ihrer Partei (SP) verpönt. Auch das Bundesamt für Justiz aus dem Ressort Karin Keller-Sutter (FDP) lehnte die Verleihung der Bürgerrechte ab.

Klaus Schwab Reinvermögen wird auf rund 1.5 Millionen Euro geschätzt.

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Er studierte bis 1963 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Freiburg, wo er 1967 zum Dr. rer. pol. promovierte. 1966/1967 absolvierte er ein Studienjahr an der Harvard Business School mit dem Abschluss Master of Public Verwaltung (MPA). Zurück in Europa arbeitete er bei Escher Wyss, wo er bis 1970 im Vorstand war und für die Integration in die Sulzer AG in Winterthur verantwortlich war.

1971 veröffentlichte er das Buch Moderne Unternehmensführung im Maschinenbau, in dem er darlegt, dass Unternehmen, um langfristig erfolgreich zu sein, nicht nur den Interessen der Anteilseigner, sondern aller interessierten Parteien (Stakeholder) dienen müssen. Im selben Jahr wurde er zum Professor für Unternehmenspolitik an der Universität Genf ernannt, wo er bis 2002 tätig war.

1998 gründete Schwab mit seiner Frau Hilde die gemeinnützige Schwab-Stiftung für soziales Unternehmertum.

Schwab ist Mitglied in Aufsichts- und Verwaltungsräten mehrerer internationaler Unternehmen. Er erhielt zahlreiche Orden und Auszeichnungen und ist Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Er ist außerdem Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Konferenzen.

2020 veröffentlichte er sein Wirtschaftsplanungsprojekt mit dem Titel The Great Reset mit Thierry Mallere in Buchform. The Great Reset ist auch der Name eines vom Weltwirtschaftsforum im Mai 2020 vorgelegten Vorschlags zur Wirtschaftsplanung für den nachhaltigen Wiederaufbau von Wirtschaft und Gesellschaft nach der Covid-19-Pandemie damit verbundene Wirtschaftskrise 2020-2021.

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