Babbel Markus Krankheit
Das Archivbild vom 05.07.1999 zeigt Nationalspieler Markus Babbel in MŸnchen. Der Wechsel von Babbel nach der Saison vom FC Bayern MŸnchen zum FC Liverpool ist beschlossene Sache. Der englische Traditionsverein bestŠtigte am Montag (17.01.2000) Meldungen, dass der 27 Jahre alte Verteidiger einen Vierjahres-Vertrag unterschrieben habe. Nach Dietmar Hamann ist Babbel, der nach Ablauf seines Vertrages beim deutschen Rekordmeister zum Saisonende ablšsefrei wechseln kann, der zweite Ex-MŸnchner beim Tabellenvierten der Premier League. Keine Angaben machte der Verein Ÿber das Gehalt des 45-maligen Nationalspielers, das bei etwa vier Millionen Mark pro Jahr liegen dŸrfte. dpa (zu dpa 0264 vom 17.01.2000)

Babbel Markus Krankheit

Markus Babbel (* 8. September 1972 in München) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und aktueller Fußballtrainer. Zuletzt war er Cheftrainer der Western Sydney Wanderers. Mit der deutschen Fußballnationalmannschaft wurde er 1996 Europameister.

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Markus Babbel startete seine Fußballkarriere beim TSV Gilching-Argelsried. Anschließend spielte er in den Jugendmannschaften des FC Bayern München und war auch international für die Jugendmannschaft des DFB aktiv. Babbel bekam 1991 einen Profivertrag beim FC Bayern München und spielte anschließend in der Bundesliga als Verteidiger für seinen Verein. 1992 spielte er auf Leihbasis für zwei Jahre als Stammspieler beim Hamburger SV. Nach seiner Rückkehr nach München 1994 behauptete er sich auch beim FC Bayern, gewann dreimal die Deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und einmal den UEFA-Cup.

2000 verließ Babbel die Bundesliga und wechselte nach England zum Premier-League-Klub Liverpool, mit dem er 2001 auch den UEFA-Cup gewann. Seine Karriere wurde vorübergehend durch ein Nervenleiden, das Guillain-Barré-Syndrom, unterbrochen. Nach seiner Genesung wurde er 2003 von Liverpool an die Blackburn Rovers ausgeliehen.

Im Sommer 2004 wechselte Babbel als Nachfolger von Marcelo Bordon als Innenverteidiger zurück in die Bundesliga zum VfB Stuttgart. In der Saison 2005/06 fand Babbel im System von Trainer Giovanni Trapattoni zunächst kaum Beachtung, später wurde er wieder Stammspieler. Unter Trapattonis Nachfolger Armin Veh kam er nur noch selten zum Einsatz. Am Ende seiner aktiven Karriere gewann er im Sommer 2007 mit dem VfB die Deutsche Meisterschaft. Das DFB-Pokalfinale 2007 gegen den 1. FC Nürnberg ging verloren.

In den Top-Ligen Deutschlands und Englands bestritt Markus Babbel insgesamt 355 Spiele und erzielte dabei 18 Tore. Im Europapokal kam er in 77 Spielen zum Einsatz.

Babbel Markus Krankheit
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Sein Debüt im Nationaltrikot gab Babbel am 29. Januar 1991 in der U-20 beim 3:0-Sieg gegen Portugal in Maspalomas. Am 1. Februar verloren sie in Las Palmas gegen Spanien mit 1:2. Am 21. April 1992 debütierte er in der U-21, die in Pilsen zu einem 1:1 gegen die tschechische Mannschaft kam. Sein letztes Spiel bestritt er am 14. Dezember 1993 in Córdoba bei der 1:3-Niederlage gegen Spanien. 1993 nahm Babbel mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft auch an der Militärweltmeisterschaft in Marokko teil und belegte den dritten Platz.

Für die A-Nationalmannschaft bestritt er 51 Spiele, in denen er ein Tor erzielte (am 6. September 1995 beim 4:1-Sieg gegen Georgien). Sein Debüt gab er am 22. Februar 1995 in Jerez de la Frontera bei einem 0:0 gegen Spanien. Babbel nahm an der Europameisterschaft 1996 teil, ersetzte bei diesem Turnier den verletzten Jürgen Kohler als Innenverteidiger und war in der Elf, die Tschechien im Finale nach Verlängerung mit 2:1 besiegte.

1996 verlieh ihm Bundespräsident Roman Herzog das Silberne Lorbeerblatt für den Gewinn der Fußball-Europameisterschaft.

Er nahm auch an der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich teil. Nach der 0:1-Niederlage gegen England am 17. Juni 2000 im Gruppenspiel der Europameisterschaft in Belgien und den Niederlanden, bei der die deutsche Mannschaft bereits in der Vorrunde ausschied, trat Babbel als Nationalspieler zurück.

Babbel Markus Krankheit
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Nach seinem Karriereende als Spieler wurde Markus Babbel Co-Trainer beim VfB Stuttgart. Vom 1. Juli 2007 bis 22. November 2008 war er Co-Trainer von Armin Veh. Nach seiner Entlassung am 23. November 2008 wurde Babbel zum Teamchef des VfB Stuttgart befördert. Mangels einer Fußballlehrerlizenz hätte Babbel die Mannschaft damals nur mit einer bis zum 30. Juni 2009 befristeten Sondererlaubnis trainieren dürfen, aufgrund einer Reform des Trainerlehrgangs durch den DFB war Babbel jedoch dabei darf den VfB darüber hinaus betreuen. [8.]

Am 6. Mai 2009 unterschrieb Babbel beim VfB Stuttgart einen bis Ende Juni 2011 laufenden Vertrag. Unter Babbels Regie spielte der VfB in der Saison 2008/09 die zweitbeste Rückrunde aller Mannschaften und hatte Chancen auf den Meistertitel bis zum letzten Spieltag. Am Ende der Saison belegte der Verein den dritten Tabellenplatz und qualifizierte sich damit für die Qualifikation zur UEFA Champions League 2009/10.

Nach nur zwei Siegen in den ersten 15 Spielen der Saison 2009/10 und einem Sieg in fünf Champions-League-Spielen wurde Babbel am 6. Dezember 2009 in Stuttgart beurlaubt. Sein Nachfolger wurde der Schweizer Trainer Christian Gross, der zuvor den FC Basel trainiert hatte. Babbels kritische Reflexion des Fußballgeschäfts im Rahmen seiner Beurlaubung wurde von vielen Kommentatoren als treffend und präzise gelobt.

Babbel Markus Krankheit
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Im April 2010 erwarb Babbel das Fußballlehrer-Diplom an der Hennes-Weisweiler-Akademie der Deutschen Sporthochschule Köln, erst danach durfte er sich offiziell als Cheftrainer mit Trainerlizenz bei Profiklubs bewerben.

Zur Saison 2010/11 wurde Babbel erstmals offiziell Cheftrainer bei Hertha BSC in der 2. Bundesliga. Der Vertrag wurde am 25. April 2011 aufgrund des Aufstiegs in die Bundesliga gemäß einer Klausel bis 2012 verlängert. Drei Spiele vor Saisonende konnte Hertha mit zwölf Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten nicht direkt absteigen Promotion Ort.

In der Hinrunde 2011/12 lag der Verein unter Babbel im Mittelfeld. Markus Babbel plante, seine Tätigkeit bei Hertha BSC zum Saisonende zu beenden. Manager Michael Preetz hatte er nach eigener Aussage bereits Anfang November darüber informiert. Er betonte jedoch, noch nie ein solches Gespräch mit Babbel geführt zu haben und bezeichnete Babbels Aussage als „einfach falsch“. Hertha-Präsident Werner Gegenbauer warf Babbel daraufhin Lügen vor (Zitat: “Jetzt solltest du dir keine Baron-Münchhausen-Geschichten einfallen lassen”). Aus seiner Sicht war es erst seit dem 13. Dezember bekannt. Am nächsten Tag wurde Babbel mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Am 22. Dezember 2011 gab Hertha BSC bekannt, dass der Streit mit Babbel beigelegt sei.

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Am 10. Februar 2012 wurde Babbel neuer Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2014. Von März bis September 2012 war er auch Manager des Vereins. Am 3. Dezember 2012 wurde Babbel von seinen Aufgaben als Cheftrainer bei Hoffenheim entbunden, da der Klub, der Ambitionen auf einen Platz bei internationalen Wettbewerben hatte, nach 15 Spieltagen mit neun Niederlagen und drei Siegen auf dem Abstiegsplatz in die Saison gestartet war Platz.

Im Oktober 2014 übernahm Babbel als Nachfolger von Carlos Bernegger den abstiegsgefährdeten Schweizer Superliga-Klub FC Luzern. Sein Debüt in der Super League endete am 19. Oktober 2014 (12. Spieltag) mit 0:0 gegen den FC Vaduz. Trotz zwei Siegen und zwei Remis überwinterte Babbel mit seinem Team auf dem zehnten und letzten Platz, zwei Punkte hinter dem FC Sion. Die Rückrunde brachte mit zehn Siegen, vier Remis und vier Niederlagen den 5. Platz in der Schlusstabelle. Am 12. Februar 2016 verlängerte Babbel seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis Ende Juni 2018. Aufgrund von Differenzen mit der Vereinsführung gab Markus Babbel am 3. Januar 2018 seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2017/18 bekannt. Darauf reagierte die Vereinsführung zwei Tage später mit der sofortigen Freistellung von Markus Babbel.

Im Mai 2018 wurde Babbel neuer Cheftrainer des australischen Klubs Western Sydney Wanderers. Im Januar 2020 wurde er entlassen, nachdem er drei Spiele in Folge verloren hatte.

Markus Babbel spricht über seine Angst, gelähmt zu werden, nachdem er sich mit dem Guillan-Barre-Syndrom-Virus infiziert hat, der das Nervensystem befällt.

Nachdem er sich mit dem Virus infiziert hatte, konnte der Verteidiger von Liverpool seine Gliedmaßen nicht mehr bewegen.

Die Infektion kann die Opfer lähmen und in Extremsituationen tödlich sein. „Vor vier Wochen bemerkte ich zum ersten Mal ein Taubheitsgefühl in meinen Füßen. Später fühlten sie sich an, als wäre ich durch Schnee gegangen, und ich öffnete sie in der Hitze.

Ich hatte plötzlich starke Schmerzen und konnte meine Beine nicht heben. Als ich zur Untersuchung ins Krankenhaus kam, beschlossen die Ärzte, mich sofort aufzunehmen.

Nach fünf Tagen Injektionen verschwanden endlich die Lähmungserscheinungen in meinen Beinen.

Ich kann im Moment nur ein paar Schritte gehen, wenn mir jemand anderes hilft. Meine Hände waren auch betroffen. „Ich hatte nicht viel Gefühl in ihnen“, erklärte Babbel.

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